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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  hat in Kooperation mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben einen Flyer zum Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen in mehreren Sprachen herausgegeben:

Flyer Hilfetelefon

 Hilfetelefon

 

Die Gleichstellungsbeauftragte der FHVD ist Mitglied der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen Schleswig-Holsteins (LaKoF).

logo lakofneu

Aktuell sind nachfolgende Hochschulen Mitglied der LaKoF:

  • Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • Europa-Universität Flensburg
  • Universität zu Lübeck
  • Fachhochschule Kiel
  • Fachhochschule Flensburg
  • Fachhochschule Lübeck
  • Muthesius Kunsthochschule Kiel
  • Fachhochschule Westküste, Heide
  • Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Altenholz

 

Die LaKoF wird durch die "Geschäftsstelle für die Gleichstellungsbeauftragten im öffentlichen Dienst des Landes Schleswig-Holstein" unterstützt.

Unsere Sprache ist ein Spiegel unseres Zusammenlebens. Was wir benennen, was wir wichtig finden und was übersehen werden kann, das alles findet seinen Ausdruck in der Sprache. Sprache ist sowohl ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt, als auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses.

"Die Sprache, die die Verwaltung spricht und schreibt muss eine Sprache der Demokratie und der Gleichberechtigung sein, denn nur damit wird unser Staatswesen angemessen vertreten."

Trotz wachsender Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern: Beim Verfassen von geschlechtergerechten Texten werden verschiedene Möglichkeiten genutzt, deren Handhabung nicht immer leicht und flüssig ist. Mit diesen Tipps kann das Sprachbewußtsein geschärft werden.

Gender-gerecht Schreiben: Feminin und fair. PDF-Download

Kurzfassung PDF-Download

Übrigens: Die Fußnote, dass aus Gründen der Ästhetik oder der Lesbarkeit die männliche Form verwendet wird und Frauen mitgemeint seien, erweckt kein Bewusstsein für die Selbstverständlichkeit von Frauen und ist meist nach dem ersten Umblättern bereits vergessen.

Schleswig-Holstein hat als erstes Bundesland im Jahr 2000 einen Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache herausgegeben. Den Leitfaden "Mehr Frauen in die Sprache" finden Sie hier:

Mehr Frauen in die Sprache. Leitfaden zur geschlechtergerechten Formulierung. PDF-Download

 

Die Vereinbarkeit von Anforderungen des Arbeitslebens oder der Ausbildung mit der Betreuung und Erziehung von Kindern ist ein Hauptthema der Gleichstellungspolitik.

Wenn Kinder vorhanden sind, ist eine besondere Balanceleistung zwischen Beruf/Ausbildung und Familie notwendig.

Da das Ausbildungszentrum für Verwaltung keine eigene professionelle Kinderbetreuung vor Ort anbieten kann, wurden im Rahmen einer Möglichkeitsanalyse die Ausgestaltung einer Notfallbetreung für Kinder an den drei Standorten des AZV ermittelt.

DeckblattKindernotfallbetreuung
 
 Notfallbetreuung für Kinder, Auswertung einer Befragung, November 2012 

 Als erste  minimale Umsetzungsmaßnahme wurde an allen drei Standorten Spielekasten angeschafft, die an zentralen Stellen der jeweiligen Häuser in Notfällen der Kinderbetreuung ausgeliehen werden können:

 AZV Aushang A3 hoch 2

Die Beratung von werdenden Müttern und Vätern, die ihr Kind während der Studienphase an der FHVD bekommen, wurde ausgedehnt. Neben den bisherigen Ansprechpartnern (Dekanat und Lehrverwaltung) stehen alle Mitglieder des Gleichstellungsausschusses für eine Beratung zur Verfügung:

 Plakat Plakat schwanger

 

 

 

Inhaltliche Grundlage unserer Arbeit ist der sogenannte "Gender Mainstreaming Ansatz". In diesem Ansatz geht es um die soziale Gleichstellung der Geschlechter.

Das Vorantreiben der Chancengleichheit ist dabei nicht auf die Durchführung von Sondermaßnahmen für Frauen beschränkt. Vielmehr geht es bei der Verwirklichung der sozialen Gleichberechtigung bei allen Vorhaben und Maßnahmen an unserer Hochschule um die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern.

Wenn wir uns beispielsweise mit dem Thema Teilzeitarbeit an unserer Hochschule befassen, dann stellen wir schnell fest, dass heute nicht mehr nur Frauen in Teilzeit arbeiten, sondern auch immer mehr Männer. Männer, die sich um ihre Familien kümmern müssen oder wollen, dies aber häufig noch weit weniger akzeptiert ist als bei Frauen. Es geht uns also darum, spezifische Benachteiligungen - unabhängig vom Geschlecht - abzubauen.
Gender Mainstreaming macht Frauenpolitik keinesfalls überflüssig, da die vorliegenden Analysen gezeigt haben, dass Frauen in weiten Bereichen noch benachteiligt sind. Neu ist, dass auch die Situation der Männer in unserer Gesellschaft in die Betrachtung einbezogen wird.

Gender Mainstreaming zum Weiterlesen:

Informationen der Europäischen Kommission zu Definition, Rechtsgrundlagen und Instrumenten finden sich unter http://europa.eu.int/comm/employment_social/equ_opp/gms_de.html

Für Deutschland ist die Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine zentrale Informationsquelle: http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/Gleichstellung/gender-mainstraming.html

Eine umfassende Linksammlung zum Thema findet sich auf der Homepage der Bundeszentrale für Politische Bildung unter http://www.bpb.de/gender